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für Ihren Erfolg und Ihre Zufriedenheit

Unsere Newsletter für 81fünf

November 2018

Update Besprechungskultur- ein hochwertiges Werkzeug

Der Begriff der „Organisations- oder Unternehmensentwicklung“ ist heute nichts Neues mehr. Immer wieder wird man in Fachartikeln und Newslettern mit diesem Begriff konfrontiert. Die Welt dreht sich schnell, man muss am Ball bleiben um morgen noch existent zu sein. Aber was genau versteht man darunter? Man legt einfach ein Ziel fest, erstellt einen Plan und setzt die Veränderungen um….fertig?

Ein Unternehmen ist kein abstrakter Gegenstand. Ein Unternehmen besteht aus deren Mitgliedern: den Menschen die dort arbeiten. Wenn man also von Veränderungen in Unternehmen spricht, sind es die Chefs und Mitarbeiter die Veränderungen nicht nur umsetzen, sondern sich und ihre Gewohnheiten ändern müssen.

Eine der Säulen der Umsetzung von Veränderungen ist die Unternehmenskultur. Jedes Unternehmen hat seine spezielle Kultur, die sich im Laufe vieler Jahre entwickelt hat. Dein Betrieb hat seine individuelle, unverwechselbare Kultur, die Du und viele Menschen im Laufe der Jahre geprägt haben. Diese Kultur beinhaltet bestimmte Wertvorstellungen und Überzeugungen, wodurch sich Normen und Verhaltensregeln ableiten. In jedem Betrieb existieren „unsichtbare“ Regeln, die ein neuer Mitarbeiter im gegenseitigen Miteinander lernen muss, bis er sich kulturkonform verhält. Bei der Umsetzung von Veränderungen gilt es parallel genau diese tief verankerten „unsichtbaren“ Regeln und Wertvorstellungen zu ändern. Das benötigt Geduld und Zeit, die je nach Unternehmensgröße variiert.

Ein weiterer wichtiger Faktor innerhalb von Veränderungsprozessen ist die Kommunikation, also gleichzeitig auch der Informationsfluss. Immer wieder zeigt sich in den Ergebnisberichten der großen Konzerne, dass Veränderungsprojekte aufgrund mangelnder Kommunikation scheitern. Mitarbeiter fühlen sich nicht mitgenommen, nicht eingebunden – „Die da oben machen doch eh was sie wollen“. Es gilt den gesamten Veränderungsprozess hindurch für Transparenz zu sorgen, von Beginn der Planung an bis zur Umsetzung und Bewertung zum Schluss. Wobei es nie einen wirklichen Schluss gibt, vielmehr ist der Schluss der Beginn einer „Veränderungsmentalität“. Mitarbeiter sind gerade in Veränderungsphasen besonders sensibel für Deine Führung(-sfehler). Veränderung bedeutet Unsicherheit, weshalb Deine Mitarbeiter in solchen Phasen besondere Unterstützung und persönliche Kommunikation benötigen.

Ein Instrument um Kommunikation und Informationsfluss, Kulturveränderung und eine kontinuierliche Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen, ist die Bildung von Entwicklungskreisen/ Projektgruppen. Innerhalb der Besprechungen dieser Entwicklungskreise wird die Weiterentwicklung vorangetrieben und die Aufgaben aus dem Unternehmensfahrplan abgearbeitet. Dabei geht es nicht um ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen, so schön es auch sein mag. Dafür gilt es klare Besprechungsregeln aufzustellen, die zu Beginn von allen gemeinsam verabschiedet werden und für deren Einhaltung es einen Zuständigen geben muss. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass sich eine „nicht allzu ernst nehmen“ Mentalität einschleicht und nach und nach diese Regeln gebrochen werden. Dadurch leidet die Qualität der Besprechungen und damit auch der Arbeitsergebnisse erheblich und ist mit dem gemütlichen Kaffee und Kuchen gleichzusetzen. Ein Erkennungszeichen dieses schleichenden Prozesses sind für uns Berater die Protokolle. Nach und nach verschwinden dort einzelne Punkte oder die „To Do’s“ gleichen banalen Tätigkeiten die nichts mit Innovation und Veränderung zu tun haben. Karl-Heinz hat auf der Jahrestagung in Amsterdam bereits auf die Ernsthaftigkeit dieses „teuren Spaßes“ hingewiesen. Wenn man die Zeit, die man da nett zusammen sitzt, mit dem jeweiligen Stundenlohn der Teilnehmer multipliziert, wird schnell klar: Das ist ein zu teures Werkzeug, um es nicht der Bedienungsanleitung entsprechend zu verwenden.

Eine der Herausforderungen besteht in der Aufrechterhaltung der Aufbruchstimmung in den Entwicklungskreisen. Die ursprüngliche Idee bei Gründung der Besprechungen muss immer weiter leben. Die Mitarbeiter der Entwicklungskreise sind Multiplikatoren der Veränderung und tragen die neue Kultur nach und nach in Eure komplette Belegschaft und sind damit wichtig für den gesamten Fortschritt Eures Betriebes.

Seid kreativ und entwickelt gemeinsam mit den Mitarbeitern Eures Entwicklungskreises Rituale, die Eure ursprüngliche Motivation weiter antreiben und jedes Mal Kohle in den Kessel schaufeln.

Wir wünschen Euch viel Erfolg und freuen uns auf Eure Erfahrungen und Geschichten.
Euer Team der
L & P Unternehmensberatung GmbH

Bei Fragen wendet euch gerne an Margarete Karnischky unter oder 02751-93636.

Oktober 2018

Nettolohnoptimierung – Mehr Netto vom Brutto und ein Gewinn für alle!

In Zeiten des Fachkräftemangels werden die Mitarbeitergewinnung und das Halten guter Mitarbeiter immer schwieriger. Dabei sind es viele einzelne Bausteine, die die Attraktivität eines Arbeitgebers für den bestehenden Personalstamm und potenzielle neue Mitarbeiter ausmachen. Dabei greifen wir heute ein Puzzleteil heraus, dass sich in der Geldbörse eurer Mitarbeiter und auch bei euch niederschlägt: Die Nettolohnoptimierung!

Sie hat nicht nur Vorteile für die Mitarbeiter. Aufgrund von einigen gesetzlichen Möglichkeiten ergeben sich auch Vorzüge für euch als Arbeitgeber. Ihr könnt hierbei eine geringere Steuer- und Abgabenlast erreichen. Wie so etwas aussehen kann, möchten wir euch im Folgenden näher beschreiben.

Zu unterscheiden sind hierbei 2 Fallgruppen:
1) Möchte ich das Gehalt meines Mitarbeiters grundsätzlich erhöhen? Die Frage ist nur wie?
oder
2) Möchte ich das bisherige Gehalt besser gestalten (Entgeltumwandlung) oder Benefits anbieten.

Fallgruppe 1: zusätzlicher Arbeitslohn
Wichtig hierbei ist, dass dieser im Vorhinein vereinbart wird und auch nicht mehr gemindert werden darf. Das bedeutet, dass der Betrag des Zuschusses auch bei Wegfall der Voraussetzung erhalten bleibt. Dieser wird dann in Lohn umgewandelt.

Die Möglichkeiten hierfür wären:

  • Kindergartenzuschüsse
  • Gesundheitsförderung (bis 500 € je Arbeitnehmer, pro Jahr)
  • Fahrtkostenzuschüsse
  • Übereignung von EDV – Geräten
  • Zuschüsse zur Internetnutzung
  • Elektromobilität

Ein Beispiel:
Frau Müller soll 100 € mehr Gehalt bekommen. Würden wir ihren Lohn um 100 € erhöhen, so bleiben ihr netto ca. 34 €, sie zahlen 120 € inkl. Lohnnebenkosten.

Frau Müller hat ein Kind, welches im Kindergarten während ihrer Arbeitszeit betreut werden muss. Du entschließt dich, Frau Müller 100 € Kindergartenzuschuss anstatt 100 € Barlohnerhöhung zu geben. Dieser ist in voller Höhe steuer- und sozialabgabenfrei. Das Unternehmen spart 20 € und Frau Müller hat 100 € mehr Netto im Monat.

Wichtig hierbei ist, dass wenn das Kind in die Schule kommt, der Mehr-Lohn in Höhe von 100 € weiter gezahlt werden muss. Hier darf keine weitere Vereinbarung zu geschlossen werden. Ansonsten ist der Barlohn ab Beginn voll steuer- und sozialabgabenpflichtig.

Fallgruppe 2: Umwandlung von Gehalt/Lohn
Das Gehalt bleibt unverändert, allerdings gibt es durch Umwandlung weitere Vergünstigungen.

Möglichkeiten hierfür sind:

  • Verpflegungsmehraufwand
  • Werkzeuggeld
  • Private Nutzung von betrieblichen Geräten
  • Firmenwagengestellung
  • Sonntags-, Feiertags-, Nachtzuschläge
  • Gutscheine
  • Rabattfreibeträge (1080 €)
  • Mahlzeiten
  • Werbung auf Fahrzeugen (bis zu 256 € pro Jahr)
  • Erholungsbeihilfen (156 € pro Jahr und mehr)
  • Aufmerksamkeiten (bis 60 € brutto bei besonderen Anlässen)

Der Bruttolohn würde hier abgesenkt werden und für den Minderungsbetrag etwas aus der v. g. Aufzählung gewährt werden. Dieser Teil wäre lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei.

Natürlich können auch zusätzlich zum Barlohn diese Beträge wie z.B.: Tankgutscheine gewährt werden.

Ein Beispiel:
Herr Meier verdient im Monat 3000 € brutto. Du vereinbarst mit ihm einen neuen Bruttolohn i. H. v. 2.956 € und einen zusätzlichen Tankgutschein monatlich von 44 €.

Konkretes Berechnungsbeispiel:
Vergleich eines Arbeitnehmers mit und ohne Optimierung. Bei der Lohnoptimierung hat sich der Arbeitnehmer für einen Tankgutschein (44€), einen Fahrtkostenzuschuss (Fahrten Wohnung – Arbeit) und Erholungsbeihilfe (156 € pro Jahr) entschieden.

Um für euch und eure Arbeitnehmer das Beste rauszuholen, bedarf es einer Analyse des Betriebes und der Möglichkeiten für euch im Speziellen. Bei Fragen wendet euch gerne an oder 02751-93636.

August 2018

Der Einkauf: Das „Mauerblümchen“ im Betrieb

Bei der Analyse der Zahlen des Jahresabschlusses stellt sich jedes Jahr aufs Neue die Frage nach möglichen Stellschrauben, um den Erfolg des eigenen Unternehmens zu verbessern. Die Strategien zur Zielerreichung sind dabei vielfältig: von Wachstum mit Marketingaktivitäten über Prozessoptimierungen mit digitalen Geschäftsprozessen und schlussendlich auch dem altbewährten Streben nach Kostenreduktion. Dabei stellen Kosten als einziger recht stabiler Faktor eine zuverlässige Größe für die Jahresplanung dar.

Hierbei nehmen neben den Personalkosten die Materialkosten mit durchschnittlich 60% einen der größten Kostenblöcke eines Handwerksbetriebes ein. Der Blick auf die eigene Einkaufsstrategie lohnt sich und macht sich konkret in den Kosten und damit eurem Gewinn bemerkbar. Das ist euch zwar meist einerseits bewusst – andererseits nehmt ihr euch dem Thema im Zeitdruck des Tagesgeschäftes oft zu selten an und darunter leidet nicht nur die Qualität des operativen Einkaufs, sondern auch eure strategische Ausrichtung.

Dabei wird der Durchblick und die anzustrebende Optimierung durch die mangelnde Transparenz auf dem Markt, die unüberschaubare Preispolitik von Lieferanten sowie immer differenzierter werdende Wertschöpfungsketten erschwert. Die Notwendigkeit einer nachhaltigen und effektiven Vorgehensweise rückt immer mehr in den Vordergrund. Dabei sollte der Einkauf nie isoliert von anderen Prozessen betrachtet werden. Der volle Nutzen liegt in der optimierten Einbettung in die gesamten Betriebsabläufe. So individuell wie Ihr als Handwerksbetriebe seid, so individuell und angemessen muss euer Konzept auch hier sein.

Wenn Ihr eine Strategie für Euren Betrieb festlegt, solltet Ihr Eure Ziele konkret festlegen und die IST-Situation analysieren. Wo stehe ich? Wie sieht mein Wunschzettel als Ziel aus und wie komme ich konkret dahin?

Um ein permanentes Controlling sicherzustellen, sollten Kriterien festgelegt werden, welche Eure Lieferanten erfüllen sollten. Die Erfüllung der Kriterien bedarf einer ständigen Überprüfung, denn: „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“.

Wenn man sich die Möglichkeiten der Preisgestaltung ansieht, macht eine Inventur in den Bereichen Skonto, Boni, Rückvergütungen und Dienstleistungspauschalen wie Frachtkosten durchaus Sinn. Hier gilt ganz klar: Alles ist Verhandlungssache! Zudem stehen Jahrespreise bei regelmäßig benötigten Materialien grundsätzlich Objektpreisen nicht im Weg. Nutzt Euren Auftragsvorlauf, um gebündelt Materialien anzufragen, die Ihr dann kommissionsweise abruft. So erzielt Ihr einen guten Preis und stellt Euch das Lager nicht zu.

Um die eigene Produktivität zu erhöhen, können das lieferantenseitige Kommissionieren und Lieferungen zur Baustelle Abhilfe schaffen. Nutzt den Service Eurer Lieferanten und bettet diesen in Eure Abläufe ein, schließlich bezahlt Ihr den Service nicht dafür, dass andere diesen nutzen.

Eine gut eingespielte Zusammenarbeit mit Euren Lieferanten vereinfacht die Abwicklung der Lieferungen. Das heißt die Lieferanten sollten Eure Abläufe kennen und Ihr die der Lieferanten. So können beide Seiten entsprechend planen und zur beidseitigen Zufriedenheit zusammenarbeiten.

Prüft zur Vorbereitung auf Verhandlungen den Gesamtumsatz, den Ihr bei einem Lieferanten generieren würdet und stellt so fest, welchen Anreiz und welches Potential Ihr als Kunde bietet. Legt so Euren Stellenwert fest und verhandelt geschickt nach dem Harvard-Modell: Weich auf Beziehungsebene und hart auf Sachebene!

Wir wünschen gutes Gelingen…
Euer Team der
L & P Unternehmensberatung GmbH

Bei Fragen wendet euch gerne an Margarete Karnischky unter oder 02751-93636.

Juni 2018

Objektive Realität? Oder doch eher Milliarden von subjektiven Seifenblasen?

"Wenn es ein Geheimnis für Erfolg gibt, dann ist es die Fähigkeit, die Welt aus der Sicht des anderen zu sehen" so lautet eine der bekanntesten Weisheiten von Henry Ford. Wenn also jeder eine Brille hat, durch die er die Welt sieht, gibt es dann überhaupt eine objektive Realität außerhalb dieser zur Zeit ca. 7,6 Milliarden Brillen? Wenn in China ein Sack Reis umfällt, ist das dann Realität? Und wenn ein Kunde verärgert ist, weil das Dach, der Anbau oder die Fassade nicht seinen Vorstellungen entspricht oder Dein Mitarbeiter Dienst nach Vorschrift betreibt, weil er unzufrieden ist – wie sieht es dann aus mit dieser Realität?

In der Psychologie gibt es die Theorie des Konstruktivismus, die versucht diesen Zwiespalt zu erklären. Sie besagt, dass wir nicht auf unsere Umwelt reagieren sondern anhand der Sinneseindrücke eine subjektive Realität erzeugen.  Das heißt wir konstruieren unsere eigene Welt in Abhängigkeit unserer individuellen Prägung. Dabei sind wir alles andere als ein Standard-Lego-Baukasten. Jeder besteht aus unterschiedlichen Genen, hat eine individuelle Persönlichkeit, eine individuelle Vergangenheit. Zudem erfüllen wir in jedem Bereich unseres alltäglichen Lebens  unterschiedliche Rollen: Geschäftsführer/ -in, Dienstleister, Vater, Mutter, Tochter, Sohn, Mittelstürmer, Sopransänger u.v.m. Hinzu kommt unsere subjektive Wahrnehmung, die je nach Situation in der wir uns befinden variiert sowie die Situation an sich, die unser Verhalten bestimmen kann. Die Brille durch die jeder von uns blickt ist also alles andere als eine eindimensionale Brille von Fielmann.

Die Wahrnehmung der Realität ist kein passives Speichern von Umweltreizen, sondern ein aktives und individuelles Konstruieren dieser.

Die Frage die wir uns also stellen müssen ist weniger ob es eine objektive Realität gibt, sondern wie man mit der subjektiven Seifenblase in der jeder von uns durchs Leben geht umgeht. Beziehen wir die Thematik auf Deinen beruflichen Alltag geht es um den Umgang mit Deinen Mitarbeitern, mit Deinen Kunden und Lieferanten und das generelle Bewusstsein und Auftreten anderen gegenüber.

Neugier und Wertschätzung für die Brille des anderen beginnt mit der inneren Einstellung. Eine gute Menschenkenntnis hin oder her, der Mensch ist zu komplex, als dass man seine Motive und sein Verhalten von außen ohne Berücksichtigung seiner Umstände herleiten könnte.

Wenn Dir Dein Mitarbeiter blöd kommt, kann es viele Gründe geben die nichts mit Deiner Person zu tun haben. Er ist mit dem falschen Bein aufgestanden, seine Frau hat morgens schon mit dem Meckern begonnen, er hat sich den Zeh am Bett gestoßen, seinen Kaffee auf das saubere und frisch gebügelte Arbeitshemd verschüttet und dann ist da noch so ein Idiot vor ihm mit 50 über die Landstraße gefahren.

Anstatt mit mahnenden Worten oder Drohungen um die Ecke zu kommen, kann die ehrlich gemeinte Frage nach den Hintergründen das Konfliktpotenzial bereits entkräften und die wahren Motive an Licht bringen.

Mit Neugier und Wertschätzung können wir viel über die Brille des Gegenüber lernen und die Kommunikation deutlich aufwerten.

April 2018

Das Auto versichern wir Vollkasko…aber nicht unsere eigene Arbeitskraft!

Es ist ein Thema, mit dem man sich ungern beschäftigt: Krankheit oder gar Berufsunfähigkeit.

Wenn wir uns ein neues Auto kaufen ist klar: das Ding muss Vollkasko versichert werden… wer kann schon sicher sein, dass man nicht selbst einen Unfall verschuldet. Keine Frage!

Anders allerdings ist es häufig, wenn es um die Absicherung unserer “Gelddruckmaschine“ geht: unsere Arbeitskraft! Oft ist die Antwort: „Hab ich doch!“ Aber mit Blick in die Policen stellen wir vielfach fest, dass die mit dem Versicherer vereinbarten Summen fernab dessen liegt, was hier notwendig wäre, um weiter finanziell klar zu kommen. Im Fall der Fälle kann dann buchstäblich alles nach und nach den Bach runter gehen. Auch wenn man größere Vermögenswerte besitzt, werden diese dann wesentlich früher aufgezehrt, als es eigentlich als Altersvorsorge für den Ruhestand geplant war.

Warum ist das so? Die Versicherungen wurden vor Jahren abgeschlossen – teils noch im Arbeitnehmerstatus – und danach nicht mehr auf neue Situationen des Lebens angepasst. Andererseits sind die Beiträge für einen angemessenen Schutz wirklich nicht ohne und so ist es menschlich, dass man das vor sich her schiebt. Aber schaut euch an, was ihr betrieblich an Versicherungsbeiträgen für das Sachvermögen zahlt. Hier macht ihr betriebliche Risiken gegen Zahlung einer Prämie kalkulierbar. Das sind fixe Betriebskosten, die ihr in jedem Auftrag in eurer Kalkulation einpreisen müsst. Einpreisen müsst ihr aber ja auch euren angemessenen Unternehmerlohn bzw. –gewinn, woraus ihr euren privaten Ausgabenbedarf deckt und idealerweise das Privatvermögen mit Altersvorsorge aufbaut. Was aber nun, wenn das aufgrund einer längeren oder dauerhaften Krankheit eben nicht mehr planmäßig gelingt? Es ist nicht nur, dass das laufende Einkommen wegbrechen kann, sondern auch der weitere Vermögensaufbau blockiert ist. Wir reden über Einkommens- und Vermögensschutz und dies hat aus meiner Sicht eine vergleichsweise herausragende Bedeutung für euch als Unternehmer aber natürlich auch für eure Mitarbeiter.

Hier kann man natürlich nichts pauschalieren und jede Situation ist ganz individuell mit Blick aus der Vogelperspektive auf die private und betriebliche Einkommens- und Vermögenslage inkl. familiärer Aspekte zu sehen. Insofern sind pauschale Faustformeln völlig deplatziert. Eins kann man allerdings sagen: auf den Staat könnt weder ihr noch euer Personal sich bei diesem Thema verlassen. Sofern man in die Sozialversicherung einzahlt, reden wir bei dauerhafter Erkrankung nur über einen Schutz gegen Erwerbsminderung. Das bedeutet, dass für die Frage einer etwaigen Rentenzahlung nur die Frage zählt, ob man überhaupt noch irgendetwas arbeiten kann… der aktuell ausgeübte Beruf spielt dabei keine wirkliche Rolle. Aber selbst im Zahlungsfall klafft eine erhebliche Einkommenslücke hervor.

Schauen wir mal auf die Statistiken, die zur Berufsunfähigkeit führen:
Stress, Burn-Out, Depressionen - psychische Erkrankungen sind inzwischen der traurige Hauptgrund für eine Erwerbsminderung oder Berufsunfähigkeit. Mit ca. 1/3 aller Fallzahlen liegen sie weit vor dem früheren Spitzenreiter und „Klassiker“ mit Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates. Dabei gehen 40-50% aller Handwerker vor erreichen der Regelaltersgrenze in Rente.

Trotzdem sind gerade diese körperlichen Risiken eine Hürde für Mitarbeiter in den Baugewerken, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Wenn dann noch Vorerkrankungen festgestellt werden, führt dies evtl. zu höheren Beiträgen oder sogar zur Ablehnung durch die Versicherer. Einige von euch haben diese Erfahrung vermutlich schon machen müssen! Da unser aller Krankenakte also nicht dünner wird, ist ein möglichst frühzeitiger Abschluss ratsam.

Aber was tun bei diesem unschönen Thema? Wie schon gesagt, es gibt keine Pauschallösung. Die Produktvielfalt zur Einkommensabsicherung ist umfangreich und dort den Überblick zu behalten ist nicht ganz leicht. Wichtig hierbei ist, den Blick auf das Wesentliche zu legen. Eine Versicherung sollte das sein, was sie ist: ein Schutz für Unvorhersehbares und in Höhe des Risikos, was ich nicht in der Lage bin selbst zu tragen. Generell steht die Kombination von Krankentagegeld-, Unfall-, Berufsunfähigkeits- und Pflegeabsicherung im Raum.

Aber spielt den Ball doch zunächst einfach auf die Seite eures Versicherungsberaters. Er soll euch eure aktuelle Absicherungssituation mal übersichtlichen auf einer Seite veranschaulichen...das ist sein Job! Dann stellt euch selbst die Frage, was sich in diesen Situationen (Krankheit und auch im schlimmsten Fall) bei euch im Betrieb und um euch herum ändern würde bzw. müsste und welche finanziellen Folgen das nach sich zieht. Ich weiß, dass das Thema Einkommen bei diesen Überlegungen nicht der einzige Punkt ist, mit dem ihr euch beschäftigen müsst. Ein angemessener Plan B oder Notfallplan ist gefragt und wichtig.

Man kann nicht alles planen und das ist auch nicht notwendig. Allerdings reden wir hier über eure persönlichen wesentlichen Betriebsrisiken… die Vollkasko für eure Schaffenskraft (mit verträglicher Selbstbeteiligung) gehört dazu!

Auch wenn ich Euch wünsche, dass der Ernstfall niemals eintritt und ihr die Versicherungspolicen irgendwann zerreißen könnt: bei Fragen zu dem Thema wendet euch gerne an Stephan Sonneborn von Lückel & Partner unter

März 2018

Fachartikel Newsletter 81fünf

Kosten im Griff? Kalkulationsansätze schneller ermitteln

Anfang des Jahres wird in vielen Unternehmen die eigene Kalkulation auf den Prüfstand gestellt und angepasst. Im Fokus steht dabei der Stundenverrechnungssatz, bzw. der „Verrechnungslohn“, wie er in der Vergabeordnung für öffentlich Aufträge genannt wird. Der Verrechnungslohn wird durch vorher bestimmte Zuschläge z.B. für „Lohngebundene Kosten“, „Lohnnebenkosten“ und „Allgemeine Geschäftskosten“ errechnet. Hier stellt sich für viele Unternehmer und Kalkulatoren die Frage: Wo finde ich schnell und mit wenig Aufwand die entsprechenden Informationen?

Fehlende Kostentransparenz

In den meisten Zimmerei- und Holzbaubetrieben wird die Finanzbuchhaltung und Lohnabrechnung vom Steuerberater oder einem Buchungsbüro realisiert. Diesen Dienstleistern fehlt in vielen Fällen ein tieferes Verständnis für die Besonderheiten eines (Holz-)Baubetriebes. Das führt dazu, dass Fibu und Lohn nach einem einfachen Standard, ohne Bauspezifika geführt werden. Aus steuerlichen Gesichtspunkten mag das in Ordnung sein, der Unternehmer allerdings kann mit diesen Zahlen nur wenig anfangen.

Ein Beispiel: In der Standard-Finanzbuchhaltung werden Kosten teilweise in „Sammeltöpfe“ gebucht. Auf das Konto „Löhne und Gehälter“ fließen die Kosten der gewerblichen Mitarbeiter und die Gehälter der Verwaltung. Im Konto „Gesetzliche Sozialaufwendungen“ vermischen sich ebenfalls die Sozialkosten der gewerblichen Arbeitnehmer mit denen der Verwaltung. Die „Allgemeinen Geschäftskosten“ müssen mühsam aus vielen Konten herausgesucht werden.

Ähnlich verhält es sich mit der Auswertung der Lohnabrechnung: 

  • Wo finde ich die tatsächlich gearbeiteten gewerblichen Stunden meiner Mitarbeiter?
  • Wie viele davon waren tatsächlich produktiv, d.h. verrechenbar?
  • Wo sehe ich übersichtlich die Fehlzeiten und Ausfallstunden (Krankheit, Saison-KUG, etc.)?

Alle diese Informationen zu suchen und zu finden ist mühsam und kostet viel Zeit. Sie bilden jedoch die Basis für die Ermittlung der Zuschlagssätze und des Verrechnungslohnes. Wie kann man Klarheit in die Zahlen bringen?

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem beigefügten PDF-Dokument:

Januar 2018

Stell Dir vor, Du wärst Hotelinhaber auf Mallorca…

Verlasse mal für 3 Minuten gedanklich das Handwerk. Du leitest jetzt ein Hotel auf Mallorca am Strand von Alcúdia. Die täglichen Aufgaben sind ähnlich. Du teilst Dein Personal ein, kontrollierst Nachunternehmer und sorgst dafür, dass die richtige Materialien am richtigen Ort sind. Nichts ist Dir wichtiger, als Deinen Gästen eine gute Zeit zu bereiten. Kundenbindung spielt eine große Rolle, da Du sowohl lokal als auch global viel Konkurrenz im Tourismusbereich hast. Doch wie hältst Du Deine Stammkunden?

Vermutlich hast Du Deine Angestellten angewiesen, immer ein offenes Ohr für Anmerkungen Deiner Kunden zu haben und weil Du Kundenmanagement verstanden hast, nimmst Du auch Stellung zu jeder Bewertung bei den bekannten Bewertungsportalen Tripadvisor, Expedia oder Google. Als Dienstleister zeigst Du Deinem Kunden, dass Du ihn verstanden hast und begrüßt den Austausch. Nebenbei erhältst Du noch gratis Feedback, das Dir hilft, schnell zu erkennen, wo der Schuh drückt. Deine Vorgehensweise ist alles andere als außergewöhnlich und wird heute von den meisten besseren Hotels so umgesetzt.

Zurück aus der Sonne nach Deutschland. Gehen wir davon aus, dass Du vorerst Handwerksunternehmer bleibst und Dein größtes Problem nicht darin besteht, Kunden zu gewinnen, sondern Personal – Stichwort Arbeitgebermarke. Nun kann der Mitarbeiter auch als „interner Kunde“ der Firma verstanden werden, den man langfristig an sich binden möchte.
Siehst Du, so weit weg vom Hotelinhaber bist Du gar nicht.

Du merkst - Marketing & Arbeitgebermarke, sowie Kunden- & Mitarbeiterbindung sind ein und dasselbe Thema. Viele Unternehmen fokussieren sich verstärkt auf das Externe, unter anderem, weil es ihnen an internen Daten mangelt, um festzustellen, wo genau der Schuh drückt.

Durch die Einbindung der Mitarbeiter kann dies kostengünstig auf die Schultern aller verteilt werden. Schließlich haben auch alle ein gemeinsames Interesse an einer angenehmen und zielführenden Arbeitsatmosphäre.
Wie dies auch bei Dir einfach und schnell umzusetzen ist:

„Mitarbeiter bewerten Mitarbeiter“ ist ein von Lückel & Partner entwickeltes, webbasiertes IT-Werkzeug, das Dich in Deiner Personalführung unterstützt. Es liefert Dir verlässliche Daten, mit denen Du ein umfassenderes Bild jedes einzelnen Mitarbeiters und der Mitarbeiterschaft als Ganzes erhälst, indem die Perspektiven der Menschen einfließen, die am meisten mit Deinen Mitarbeitern zu tun haben – die Kollegen.

Du bindest Deine Mitarbeiter verstärkt in das Unternehmen ein, indem Du ihnen Gehör verschaffst - ohne großen zeitlichen Aufwand ihrerseits. Sie haben die Möglichkeit, sich gegenseitig anhand der Firmenziele und Firmenwerte anonym zu bewerten und somit Einfluss auszuüben. Dies hilft Deinen Mitarbeitern in der Fokussierung auf die wichtigen Dinge. Deine Mitarbeiter erhalten ein hohes Maß an Verantwortung und zeitgleich eine Wertschätzung in Form von Vertrauen.
Du erhältst eine Bewertung, die nicht mehr auf Momentaufnahmen basiert, sondern das generelle Verhalten aus der kontinuierlichen Zusammenarbeit untereinander heraus bewertet. So kannst Du herausfiltern, wer im Sinne des Allgemeinwohls handelt und wer sich nur speziell gegenüber Dir präsentiert.

Durch die regelmäßige Bewertung bieten Dir die Daten die Möglichkeit, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und dementsprechend einzugreifen, bevor es die Stimmung und damit die Produktivität belastet. Du hast verlässliche Daten, die Du von nun an als Grundlage für jedes Mitarbeiterjahresgespräch nutzen kannst.
Zeitaufwand Geschäftsführung bis zur Analyse der Auswertung: 5 min pro Umfrage

Bei Fragen oder konkretem Interesse wende Dich gerne an Phillip Bardowicks von Lückel & Partner unter

November 2017

Hilfe unser Eisberg schmilzt! - Fortsetzung

Wer sich Veränderungen stellt, und sie erfolgreich meistert, kann Großes erreichen.
Wer an der Aufgabe scheitert, gefährdet sich und andere.“ –
Holger Rathgeber

5. Beseitigung von Hindernissen und Schaffung von Handlungsfreiräumen
Die anfängliche Hochstimmung kippte nach und nach. Es stellten sich immer mehr Hindernisse in den Weg, wie z.B. eine Lehrerin die ihren Schülern Schauergeschichten über Killerwale vor anderen Eisbergen erzählte. Dies ließ die Kinder nicht mehr ruhig schlafen, was wiederum die Eltern wachhielt, so dass diese tagsüber weniger Energie und Zeit hatten, sich für das Projekt „Nomaden Leben“ einzubringen. Mit jedem weiteren Hindernis sammelte NoNo weitere Anhänger, so dass seine Stimme immer lauter wurde.
Louis als Oberhaupt nahm sich der Aufgabe an und löste jedes einzelne Problem gezielt auf. Z.B. gab er Buddy die Aufgabe, in einem persönlichen Gespräch die Hintergründe des Verhaltens der Lehrerin in Erfahrung zu bringen. Wie so oft handelte es sich hierbei um persönliche Ängste, dass sie in ihrer Funktion als Lehrerin innerhalb einer Normadenkolonie nicht mehr gebraucht wird.

6. Für kurzfristige Erfolge sorgen
Während Louis sich darum kümmerte, intern die Balance zu halten, machte sich Fred mit dem ersten Kundschaftertrupp auf den Weg. Ihre Aufgabe war nicht, den perfekten Eisberg zu finden, sondern anhand von selbst festgelegten Kriterien zu schauen, welche Eisberge potenziell in Frage kamen. Parallel dazu machten sich die Kleinsten der Kolonie Gedanken, wie sie ihren Beitrag leisten konnten. Sie sammelten Fisch und bastelten „Helden Medaillen“ für die Kundschafter. Bereits nach kurzer Zeit kam Fred mit seinen Kollegen zurück und wurde herzlich von der Kolonie empfangen.

7. Antreiben und nicht nachlassen
Die Kundschafter präsentierten mehrere Möglichkeiten und mussten sich den kritischen Fragen des Professors stellen. Alice war währenddessen eifrig bemüht, den Schwung aufrechtzuhalten und band die oberen Ratsmitglieder immer mehr ein. Diese beschwerten sich, dass sie neben ihren Alltagsverpflichtungen gar keine Zeit für Zusätzliches hatten. Es stellte sich heraus, dass einige ihrer alten Aufgaben bedeutungslos geworden sind, so dass sie diese einfach einstellten. Ein zweiter Kundschaftertrupp zog aus, um die Auswahl der Eisberge näher einzugrenzen.

8. Etablieren und Nachhaltigkeit sichern
Anfang Mai, kurz vor dem Einbruch des arktischen Winters, brachen die Pinguine schließlich zu ihrer neuen Heimat auf. Der Umzug verlief zu Teilen ein bisschen chaotisch, aber letztendlich kamen alle unversehrt an. Im laufenden Winter musste die Kolonie mit etlichen Problemen kämpfen. Alles war anders, die Winde wechselten häufig ihre Richtung und die Fischgründe lagen an unbekannten Orten. Im folgenden Frühjahr fanden die Pinguine einen noch besseren Eisberg. Obwohl man darauf hätte verweisen können, dass die Kolonie bereits genügend Veränderungen durchgemacht hat, um für immer in ihrem neuen Lebensraum zu bleiben, zog sie abermals weiter. Dies war ein wichtiger Schritt nicht nachzulassen und wieder bequem zu werden.

aus: „Das Pinguin Prinzip – Wie Veränderung zum Erfolg führt“ von John Kotter & Holger Rathgeber

Wie Dir sicherlich im Alltag schon aufgefallen ist, Traditionen halten sich sehr hartnäckig. Ein (Werte)Wandel vollzieht sich nur sehr langsam. Man ist immer wieder gefährdet, von alten Mustern eingeholt zu werden. Dies kannst Du bei einzelnen Personen, vielleicht sogar Dir selbst, aber auch bei Gemeinschaften wie Firmen oder Staaten beobachten. Bei allen Neuerungen, die Du gedenkst einzuführen, geht es immer darum, die Würde aller zu wahren. Denn egal ob hierarchisch über, unter oder neben Dir, jeder der sich Dir in den Weg stellt, verlangsamt Deine Bemühungen etwas zu verändern. Vergiss auch nicht, dass Du nie alle erreichen kannst und sich Dir immer wieder NoNos entgegenstellen werden. Ignoriere diese nicht, aber konzentriere Dich verstärkt auf Deine Verbündeten. Achte immer auf die Konstellation Deines Leistungsteams, sie ist ausschlaggebend für den Erfolg Deines Vorhabens.

Fred – Innovation / Fachwissen
Professor – Logik / Rational
Louis – Führung / Organisation
Alice – Macherin / Vorantreiber
Buddy – Kommunikation / Empathie

Veränderungen gesteuert durchzuführen bedeutet mehr Leistung, weniger Unsicherheit, weniger Stress und vor allem das bestärkte Gefühl, Herr der Lage zu sein, weil einfach besser verstanden wird, was um einen herum geschieht. Wir bei L & P begleiten täglich Unternehmen, die sich im Wandel befinden, sei es ein Wandel der Unternehmenskultur oder die Einführung einer neuen ERP-Software.


Hast Du noch Fragen?
Dann wende Dich gerne an mich:
Phillip Bardowicks (B.A. Wirts-Psych.)

Oktober 2017

Hilfe unser Eisberg schmilzt!

Wer sich Veränderungen stellt, und sie erfolgreich meistert, kann Großes erreichen.
Wer an der Aufgabe scheitert, gefährdet sich und andere.“ –
Holger Rathgeber

8 Schritte zum Wandel
Es war einmal eine Pinguinkolonie, die auf einem Eisberg in der Antarktis lebte, in einem Gebiet, das wir heute als Atka Bucht bezeichnen. Fred, ein tendenziell eher stiller Pinguin, entdeckte, dass sich im Inneren des Eisbergs Höhlen bilden, die sich über den arktischen Sommer mit Wasser füllen. Seine Theorie war, dass das Wasser im Falle eines kalten Winters gefriert, sich ausdehnt und den Eisberg von innen heraus sprengt. Geschockt von seiner Entdeckung war Fred erst einmal überfordert.
Er wandte sich an Alice, eine der Führungspinguine, die für ihren Ruf als „Macher“ bekannt war. Nachdem er ihr seine Entdeckung zeigte, setzte sie sich dafür ein, dass er vor dem hohen Rat der Kolonie sprechen durfte. Anstatt einen Vortrag mit Zahlen, Tabellen und Statistiken vorzulegen, baute Fred ein Modell um den aktuellen Zustand des Eisberges dazustellen. Er erläuterte seine Theorie und fügte hinzu, dass die Pinguine den Schutz des Eisberges im Winter am meisten benötigen, um nicht den tödlichen arktischen Stürmen ausgesetzt zu sein.
Dies überzeugte nur wenige Pinguine und die ersten Gegenstimmen wurden laut, angeführt von einem älteren Pinguin namens NoNo, der sonst für die Wettervorhersagen zuständig war. Er forderte stichfeste Beweise und stellte unter anderem in Frage, ob gefrorenes Wasser überhaupt mehr Volumen innehat als flüssiges. Fred konnte die Diskussion gegen die skeptischen Pinguine von höherem Rang nicht gewinnen und machte den Vorschlag eine Glasflasche mit Wasser zu füllen und sie über Nacht nach draußen in den Wind zu stellen. Er bat Buddy, den allseits beliebten Pinguin, dies für ihn zu tun.

1. Ein Gefühl der Dringlichkeit herstellen
Am nächsten Morgen scharrte sich der hohe Rat um die zerbrochene Glasflasche und alle erinnerten sich an Freds Worte vom Vortag. Der oberste Pinguin Louis erkannte den Handlungsbedarf und wollte nach klassischen Vorstellungen die Sache geheim halten, damit keine Panik ausbricht. Alice forderte eine Vollversammlung, damit möglichst viele Pinguine davon überzeugt sind, dass es sich hierbei um ein großes Problem für die gesamte Kolonie handelt. Um eine Lösung zu finden, die auf breiter Ebene akzeptiert wird, ist es notwendig, dass möglichst viele auf unserer Seite stehen und sich mit dem Problem auseinandersetzen. Die Vollversammlung bot die Möglichkeit zum Dialog und ging bis spät in die Nacht hinein.

2. Ein Leistungsteam zusammenstellen
Louis stellte abschließend ein Team zusammen, bestehen aus sich, Buddy, Alice, Fred und dem Professor, einem sehr rational und logisch denkenden Vogel. Am nächsten Morgen sorgte er dafür, dass das Team den Tag zusammen verbrachte und kleine Herausforderungen, wie die gemeinsame Tintenfischjagt bewältigte. Am Abend redeten sie nicht mehr über den Eisberg, sondern über das Leben, die Angehörigen, deren Hoffnung und Träume.

3. Entwicklung einer Vision
Die kommende Woche brainstormte das Leistungsteam mit anderen Vögeln. Insbesondere Buddy konnte durch seine Empathie und Kommunikationsstärke immer wieder interessante Informationen gewinnen. Nach dem Gespräch mit einer Seemöwe fiel es der Gruppe wie Schuppen von den Augen. Sie würden von nun an ein Nomadenleben führen.

4. Vermittlung der Vision, um für Akzeptanz zu werben
Louis berief eine weitere Vollversammlung ein, um die neue Strategie zu präsentieren und stellte sich zeitgleich die Frage, wie man zu Vögeln spricht, die besorgt, beschäftigt, skeptisch, traditionsverhaftet oder phantasielos waren. Er hob die Stärken und Werte der Pinguinkolonie hervor und verknüpfte sie geschickt mit der neuen Strategie und nutzte seine bereits gewonnen Befürworter. Im Anschluss entwickelte das Leistungsteam Slogans und Plakate, um die anderen Pinguine kontinuierlich zu erinnern und Helfer für ein Kundschafterteam zu gewinnen.

Fortsetzung folgt…

aus: „Das Pinguin Prinzip – Wie Veränderung zum Erfolg führt“ von John Kotter & Holger Rathgeber

Hast Du schon Fragen?
Dann wende Dich gerne an mich:
Phillip Bardowicks (B.A. Wirts-Psych.)

September 2017

Die GoBD – notwendiges Übel oder Chance für Veränderung?

Auch der allerkleinste Handwerksbetrieb kommt nicht drum herum: die Beachtung und Einhaltung der sogenannten „GoBD“. Wer noch nicht davon gehört hat: die GoBD sind die „Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“. Das klingt auf den ersten Blick nicht wirklich erquickend und dieser Eindruck bleibt auch bei zweiter Draufsicht zunächst bestehen. Die daraus erwachsenden Anforderungen an uns alle wurden vom Finanzministerium bereits in 2014 in einem 37 Seiten langen Schreiben konkretisiert und bedeuten zunächst erstmal zusätzlichen Aufwand. „Konkretisieren“ heißt in diesem Fall allerdings nicht unbedingt, Klarheit und Sicherheit für den betrieblichen Alltag zu gewinnen. Die aufgelisteten Vorschriften klingen für jeden, der Buchführung nicht aus purer Leidenschaft betreibt, genauso sperrig, erklärungsbedürftig und unbequem, wie der Titel es vermuten lässt. Leider kann es in diesem Fall ziemlich teuer werden, das Thema einfach zu ignorieren. Eine erste und wichtige Anlaufstelle ist Euer Steuerberater!

Fest steht nämlich auch, die Einhaltung der GoBD wird in Zukunft von der Finanzverwaltung verschärft geprüft und der Prüfer hat somit nicht mehr nur einzelne Geschäftsvorfälle, sondern die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung generell im Visier. Dabei ist nicht nur die klassische Buchhaltungssoftware als Hauptsystem relevant, sondern auch die Vor- und Nebensysteme mit Anlagenbuchführung, Lohnbuchführung, Zeiterfassungssysteme, Emailverkehr, Kassensysteme, Kalkulationsprogramme, Warenwirtschaft, Fakturierung usw. Wichtige Grundsätze umfassen die zeitnahe Erfassung und Verbuchung von Geschäftsvorfällen, die Nachvollziehbarkeit und Unveränderbarkeit von Buchungen und Aufzeichnungen und die Datensicherheit mit Einhaltung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Aber was bedeutet das ganz genau für die Praxis? Mache ich das wirklich „GoBD-konform“? Die Interpretation der gesetzlichen Anforderungen mit dem gesunden Menschenverstand hilft an dieser Stelle oft nicht weiter.

Neu ist auch, dass für sämtliche im Unternehmen verwendeten Systeme eine sogenannte „Verfahrensdokumentation“ vorlegbar sein muss. Spätestens hier wird es für die meisten von uns kritisch und im Zweifelsfall teuer. Bei Nichteinhaltung der GoBD drohen massive Hinzuschätzungen im Falle einer Betriebsprüfung. Ärgerlich – weil dieses Geld im Zweifel im Betrieb sinnvoller investiert werden kann.

Um unsere Mandanten auch in diesem Bereich handfest zu unterstützen, haben wir bei Lückel & Partner im letzten Jahr den „GoBD-Check“ entwickelt. Ziel hierbei ist, die im Betrieb relevanten Prozesse rund um die eingesetzten Datenverarbeitungssysteme auf GoBD-Konformität zu prüfen, Handlungsempfehlungen zu erforderlichen Anpassungen zu geben und auf Wunsch natürlich bei deren Umsetzung zu begleiten. Besonders wichtig ist uns bei all dem, dass die ausgesprochenen Empfehlungen für den Betrieb angemessen und realistisch umsetzbar sind. Dieser Blick von außen ist nicht nur die Absicherung für den Fall der Betriebsprüfung - Arbeitsweisen werden systematisch hinterfragt und nachher einfacher, effizienter, zeitsparender, kostengünstiger, moderner und manchmal auch digitaler. Letztlich kann so aus dem notwendigen Übel „GoBD“ eine echte Chance für den Betrieb werden, Veränderungen anzustoßen und sich auch hier zukunftsfähig zu entwickeln! Die Erstellung der erforderlichen Verfahrensdokumentation bildet den Abschluss unseres Checks, damit die nächste Betriebsprüfung kommen kann.

Bei Fragen oder konkretem Interesse wendet Euch gerne an Stephan Sonneborn von Lückel & Partner unter

August 2017

Was wir von den Erdmännchen lernen können

Erfolgreiche Unternehmen lernen von Anfang an aus ihren Erfahrungen und filtern die besten Abläufe und Anwendungsmethoden heraus, um sie dann flächendeckend umzusetzen.
Der nach und nach managementorientierte Betrieb, der von Hierarchien und klar definierten Aufgabenbeschreibungen geprägt ist, etabliert sich am Markt - die Stammkunden sind gefunden.
Das Management steht an der Spitze, fällt Entscheidungen und kontrolliert die Zielvorgaben in Form von Kennzahlen. Mitarbeiter sind Spezialisten, folgen klaren Vorgaben und sorgen so für einen reibungslosen Ablauf. Das Unternehmen wird mit der Zeit starr und stetig weniger innovativ, ist aber effizient. Der klassische Lebenszyklus eines Unternehmens. Für einige klingt dieses Szenario wie der Traum von dem perfekt funktionierenden Unternehmen, anderen erscheint es monoton und grau.

Begleitet mich auf eine Fabel:
Die Erdmännchen Kolonie „Alpha“, das Sinnbild für das oben erwähnte Unternehmen, hat mit Veränderungen innerhalb ihres Lebensraums zu kämpfen. Zusätzlich zu der sowieso schon schwersten Dürre seit Gedenken tritt eine weitere plötzliche Gefahr auf – ein hungriger Geier, der sein ursprüngliches Jagdgebiet verlassen hat. Die so gut gemanagte Erdmännchen Kolonie antwortet auf die Veränderungen, indem sie noch härter nach den ihr bekannten Mustern arbeitet – erfolglos.
Nicht weit entfernt, existiert parallel eine junge Erdmännchen Kolonie „Iota“, geprägt durch flache Hierarchien und eine klare Vision. Entscheidungen werden offen im Kreis der Interessierten diskutiert und mit Hilfe von innovativen Projektgruppen haben sie sich der Dürre Schritt für Schritt angepasst. Die anfangs kleine Kolonie mit der Idee von Führung, die ihre Stärke daraus bezieht, dass sie nicht aufgezwungen wird, sondern über Leidenschaft, Vision, Freiwilligkeit, Kreativität und ohne festgelegten Methoden auskommt, wuchs schnell auf eine ähnliche Größe wie „Alpha“ an.
Mit der Größe kamen die Probleme. Es gab kaum disziplinierte Mitglieder die bereit waren regelmäßig einem Dienstplan zu folgen, so dass die Routinearbeiten, wie die Instandhaltung der Tunnel unkoordiniert und mangelhaft ausgeführt wurden. Als der Regen einsetzte war die Kolonie nicht vorbereitet und musste schwere Verluste hinnehmen.

Was können wir von den Erdmännchen lernen?
Kreativität und Disziplin werden von uns als Kontrast wahrgenommen. Fest steht, dass beide Faktoren wichtig für einen nachhaltigen Erfolg am Markt sind. Wir bei Lückel und Partner helfen eine klassische hierarchische Grundstruktur mit freiwilligen Projektgruppen zu kombinieren. Routinearbeiten machen ca. 80% der Gesamtarbeitszeit aus und werden nach den bekannten Erfolgsrezepten effizient ausgeführt.
Die anderen 20% findet in Projektgruppen statt, die sich aus Ideen und Visionen herausbilden. Durch eine Verknüpfung der beiden Ansätze bleibt auch ein gefestigtes Unternehmen innovativ, ohne dabei die Kernprozesse zu vernachlässigen. Die in der 81 Fünf bekannteste Variante dieser Projektgruppen sind die Führungscrews, die sich hinsichtlich strategischer Entscheidungen regelmäßig beraten.

Buchtipp: Das Erdmännchen Prinzip – Aus Krisen als Gewinner hervorgehen von John Kotter

Haben Sie noch Fragen?
Dann wenden Sie sich gerne an mich unter:
Phillip Bardowicks (B.A. Wirts-Psych.)

Juli 2017

IM “BLINDFLUG“ DURCH DAS GESCHÄFTSJAHR?

Qualität-BWA: Dreh- und Angelpunkt Bewertung teilfertiger Leistungen

Wisst ihr, wo euer Unternehmen aktuell steht?
Die meisten Handwerksunternehmen wissen es leider nicht. Solange das Bauchgefühl und der Kontostand stimmen, ist doch alles in Ordnung, oder?

Funktioniert das auch zukünftig? Definitiv nein! Bei stetig wachsendem Preisdruck, höheren Anforderungen der Kreditinstitute sowie einer absehbaren Abschwächung der Konjunktur werden zukünftig nur noch die Handwerksunternehmen am Markt bestehen können, die neben der Technik auch Ihre Zahlen im Griff und Blick haben. Welche Zahlen sind hier gemeint? Ganz sicher nicht der Jahresabschluss, denn diese Werte sind zum einen zu alt und aufgrund der handels-rechtlichen oder sogar geschätzten Ermittlung der teilfertigen Leistungen nicht zu gebrauchen. Hier hilft nur und ausschließlich eine monatliche BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung).

Die BWA ist die einzige Möglichkeit unterjährig eine belastbare Aussage zum wirtschaftlichen Erfolg zu treffen, Veränderungen zu erkennen und frühzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten. Aber eben nur, wenn sie auch stimmt: Unsere Erfahrung deckt sich mit den Statistiken der Kreditinstitute. Danach sind über 90% der BWA´s im Handwerk falsch und nicht aussagefähig. Das möchten und müssen wir für alle Betriebe der 81fünf AG ändern.
Die Ursache für diesen unregelmäßigen Verlauf liegt aber nicht in den wie so oft vermuteten witterungsbedingten saisonalen Schwankungen, sondern ist rein in der Buchhaltung begründet. Dabei ist meist eine fehlerhafte oder gar keine Bewertung der teilfertigen Leistungen festzustellen. Ohne deren richtige Ermittlung ist die Aussagekraft der BWA mehr oder weniger gleich null und dabei ist es unerheblich, ob man den klassischen Kontenrahmen einsetzt oder das Branchenpaket Bau der DATEV.

Wir wissen, dass die Ermittlung der teilfertigen Arbeiten für euch zunächst ein eher unbeliebtes Thema ist und zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfordert. Mit dem richtigen Handwerkszeug gelingt das allerdings in wenigen Schritten. Da die meisten Softwarelösungen das aktuell nicht bieten, hat Lückel & Partner zur Unterstützung ein Tool entwickelt, mit dem diese Bewertung baustellenbezogen einfach und schnell möglich ist. Des Weiteren entwickeln wir aktuell mit der Firma PC – Forum, die eine hervorragende Software für Zimmereien und Ingenieurbüros im Einsatz hat (BIZS), eine Möglichkeit, die Teilfertigen Leistungen direkt über das Programm berechnen zu lassen.
Wenn zudem die korrekte Verbuchung des Warenverbrauchs, eine unterjährig saubere Abgrenzung des Personalaufwands, der sonstigen Kosten als auch die Berücksichtigung von Abschreibungen erfolgt, dann habt ihr nicht nur einen entscheidenden Schritt von einer Buchhaltung zur TOP-Buchhaltung gemacht – aus eurer BWA ist eine Qualitäts-BWA geworden! So seid ihr in der Lage, die Wirtschaftlichkeit eures Unternehmens monatlich genau mit Vorjahresvergleichen zu bewerten. Zudem seid ihr in der Lage, eurer Bank per Knopfdruck, den Überblick zu verschaffen, der mittlerweile gefordert wird.

Im Gesamtpaket seid Ihr damit auf Kurs und steuert euren Betrieb mit Erfahrung und klaren Fakten. So ist es doch schön, wenn Bauch und Kopf sich am Ende mal einig sind.

Bei Fragen wendet euch gerne per Email an:
Stephan Sonneborn
Dipl. Bankbetriebswirt und
Geschäftsführer der Lückel & Partner Unternehmensberatung

Dezember 2016

Die 81fünf AG möchte alle Mitglieder nicht nur technisch, sondern auch betriebswirtschaftlich unterstützen. Die AG  ist dann erfolgreich, wenn auch die Mitglieder erfolgreich sind.  Eine Voraussetzung ist ein einheitlicher Qualitäts- Standard bei der Buchhaltung und aussagefähige und  belastbare monatliche betriebswirtschaftliche  Auswertungen (BWA).

Die Optimierung der Auswertungen soll in zwei Schritten erfolgen. Im *ersten Schritt* soll ein einheitlicher Buchungs- und Bewertungsstandart ab dem *01.01.2017*eingeführt werden. Ein besonderes Augenmerk wird hier auf die Bewertung und Buchung der Teilfertigen Leistungen gelegt.

Eine Buchungsempfehlung mit ausführlichen Erläuterungen steht Euch ab sofort als Download zur Verfügung.

Im zweiten Schritt soll dann spätestens ab dem 01.01.2018 das neue Branchenpaket Bau- und Handwerks der DATEV eingeführt werden.

Ein spezieller Kontenrahmen, neu entwickelte Auswertungen und eine neue Schnittstelle zur DATEV – Lohnabrechnung gewährleisten eine optimale Datenbasis als Kontroll- und Steuerungsinstrument für Eure Betriebe.

Weitere Infos findet Ihr hier

Mai 2016

Digitale Buchhaltung für Handwerksunternehmen:

Sie haben bisher Ihre Belege in einem Ordner abgeheftet und am Monatsende zu uns in die Steuerkanzlei gebracht. Dank moderner Technik wollen wir Ihnen zukünftig mehr Service bieten!

Konkret heißt das: Sie scannen Ihre Belege und stellen Sie uns über das DATEV-Rechenzentrum digital zur Verfügung. Bei Rückfragen von Kunden können Sie jederzeit auf Ihre Unterlagen zurückgreifen, denn die Belege bleiben in Ihrem Unternehmen. Mehr noch, sind die Belege noch nicht abgelegt ersparen Sie sich die aufwändige Suche: schnell und bequem haben Sie jederzeit elektronisch Zugriff auf Ihre im DATEV-Rechenzentrum gespeicherten Belege.

Ihre so gespeicherten Belege holen wir uns zum Buchen in die Kanzlei. Mit Zugriff auf Ihre Bankkontoumsätze, die wir uns mit Ihrer Freigabe ebenfalls elektronisch abrufen können, erstellen wir für Sie eine laufend aktuelle Buchführung inklusive Auswertungen, in der alle Belege sowie Kontoumsätze bis zum Vortag gebucht sind. Ihre Vorteile:

  • Sie haben schneller eine aktuellere Buchführung
  • Sie sparen sich wertvolle Zeit
  • Ihre Belege stehen Ihnen jederzeit in elektronischer Form bzw. in Papierform in Ihrem Unternehmen zur Verfügung
  • Bei Bedarf bezahlen Sie Rechnungen vom Belegbild und verknüpfen sie mit den Kontopositionen
  • Sie nutzen im Programm verschiedene Automatismen für einfachere Handhabung

Noch Zweifel? Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen, indem wir gerne noch offen gebliebene Fragen klären.

Januar 2016

Warum sich scannen auch im Handwerk jetzt schon lohnt

Eigentlich soll die Digitalisierung alles immer einfacher machen: Schluss mit Unterlagen aus Papier, mit kopieren, ablegen und später dann der Suche nach Unterlagen in dicken Aktenordnern. Alles digital – das soll Zeit, Platz und Kosten sparen. Noch sehe die Praxis in den meisten kleinen und mittleren Betrieben allerdings anders aus, berichtet Steuerberater Thomas Lückel aus Bad Berleburg.

Weitere Informationen finden Sie hier

April 2015

Liebe Partner ...

gemeinsam mit den Handwerksberatern der R. Lückel u. Partner KG haben wir ein weiteres Beratungs- Angebot für Euch entwickelt.

Eine Unternehmensanalyse für die Bereiche Finanzbuchhaltung, Produktivität, Ertrags- und Vermögenslage.

Auf Basis der Unternehmensdaten der beiden letzten Geschäftsjahre und der aktuellen Buchführung analysiert die R. Lückel u. Partner KG die Qualität und den Aussagegehalt der laufenden Buchhaltung, Berechnet die Produktivität der Mitarbeiter und bewertet die Ertrags- und Vermögenslage des Unternehmens. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können wir Euch dann über unser Berater- Netzwerk weitere Unterstützungsleistungen anbieten, um die Ertrags- und Vermögenslage Eurer Betriebe weiter zu verbessern.
Eine Musterauswertung haben wir Euch als Anlage beigefügt.

Selbstverständlich stehen wir Euch und auch Thomas Lückel () jederzeit gerne zur Verfügung.

Februar 2015

Controlling im Handwerk: Wichtiger denn je ...

Der aktuelle Branchenreport der Sparkassen – Finanzgruppe (s. Anlage) zeigt deutlich, dass der Wettbewerbsdruck auch im Bereich Zimmerei und Ingenieurholzbau weiter zunimmt. Die Liquiditätslage und die Umsatzrendite haben sich bei vielen Unternehmen verschlechtert. Andere Unternehmen wiederum, wie auch viele Partner der 81fünf AG, haben frühzeitig auf ökologische Bauweisen / Holzrahmenbau gesetzt und verzeichnen Umsatzzuwächse. Damit sich diese Umsatzzuwächse auch in einer nachhaltigen Ertragssteigerung wiederspiegeln ist ein konsequentes und zeitnahes Controlling auch für euch immer wichtiger. Die Produktivität ist hier eine entscheidende Kennzahl, die laufend überwacht werden sollte.

Genau hier setzt das neue Beratungskonzept an, welches von den Handwerksberatern der R. Lückel u. Partner KG und uns entwickelt wurde. Das Angebot beinhaltet u.a. eine Qualitäts-BWA speziell für euch und das neue Datev-Branchenpaket für Bau und Handwerk mit monatlichen Kennzahlen und einen Quartalsbericht mit Analysen, Erläuterungen und Gestaltungsempfehlungen.
Daraus abgeleitete individuelle Beratungen über die AG, z.B. Verbesserung der Arbeitsabläufe, Organisationsstruktur usw. runden das Angebot ab.

Die Details unseres neuen Beratungsangebots stellen wir euch auf dem Partnertreffen in Magdeburg im Rahmen einer Vortragsveranstaltung vor.

Freut euch auf einen spannenden Kurzvortrag. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Januar 2015

Neuer Quartalsbericht für Ihr Controlling

Die Handwerksberater der R. Lückel u. Partner KG bieten allen Unternehmen für die sie die Buchführung erstellen dürfen, ab dem 01.01.2015 einen neuen Quartalsbericht an. Der Quartalsbericht enthält kurz und übersichtlich die wesentlichen Eckdaten zur Ertragslage, Liquiditätslage und einen Mehrjahresvergleich. Ergänzt werden die Zahlen mit persönlichen Erläuterungen, Hinweisen, Gestaltungsempfehlungen und einer Steuerkalkulation für das laufende Geschäftsjahr. Persönliche Beratungsgespräche runden das Beratungsangebot ab. Sehen Sie hier eine Musterpräsentation unseres Quartalsberichts, den wir zukünftig gerne auch für Sie erstellen:

„Muster Quartalsbericht“ Präsentation starten

Das neue Branchenpaket für Bau- und Handwerksunternehmen

www.branchenpaket-bau.de

Bau- und Handwerksbetriebe setzen meist branchenspezifische Software ein um Angebote zu kalkulieren, Aufträge abzuwickeln, für die Nachkalkulation und um Rechnungen zu schreiben. Basis für die Kalkulationen sind belastbare Stundenverrechnungssätze (Kalkulationslohn) und kaufmännische Zuschlagssätze (allgemeine Geschäftskosten). Diese Kenngrößen sind im Detail häufig nicht bekannt oder nicht aktuell. Auch die Produktivität der Mitarbeiter, als eine der entscheidenden Kennzahlen zur Beurteilung eines erfolgreichen Handwerksunternehmens, ist vielen Betrieben nicht (noch nicht) bekannt. Das können Sie jetzt ändern.

Welche Vorteile wir Ihnen bieten, finden Sie in unseren Präsentationen, die sich nur dadurch unterscheiden, wie bzw. durch wen Sie Ihre Buchführung erstellen:

Branchenpaket Bau- und Handwerk für „Fremdbucher“   Präsentation starten
Wenn Sie Ihre Buchführung durch einen externen Berater oder ein externes Buchführungsbüro erstellen lassen, dann haben wir hier ein Top – Angebot für Ihr Unternehmen.

Branchenpaket Bau- und Handwerk für „Selbstbucher mit DATEV“   Präsentation starten
Wenn Sie Ihre Buchführung selbst erstellen und hierfür die Programme der DATEV nutzen, dann haben wir hier ein Top – Angebot für Ihr Unternehmen.

Branchenpaket Bau- und Handwerk für „Selbstbucher ohne DATEV“   Präsentation starten
Wenn Sie Ihre Buchführung selbst erstellen aber hierfür keine Programme der DATEV nutzen, dann haben wir hier ein Top – Angebot für Ihr Unternehmen.

Aufzeichnungspflichten im Baugewerbe ab dem 01.01.2015 -Aktueller Stand-

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass zum derzeitigen Stand für das Baugewerbe keine Vereinfachungen hinsichtlich der Aufzeichnungspflichten bestehen. Ab dem 1. Januar 2015 sind daher die Aufzeichnungspflichten nach § 17 Abs. 1 MiLoG zu erfüllen. Der Zoll hat bereits angekündigt, die Einhaltung der Zahlung des gesetzlichen Mindestlohnes als auch der Aufzeichnungspflichten verstärkt zu kontrollieren.

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) hat am 14.01.2015 die Bundesregierung erneut aufgefordert, den aktuellen Gesetzesentwurf anzupassen und z.B. eine sachgerechte Untergrenze einzuführen, ab welchem Bruttogehalt eine Auszeichnungspflicht entbehrlich ist. Hoffen wir das Beste …

Wir dürfen an dieser Stelle darauf hinweisen, dass aktuell eine Form für die Aufzeichnungspflicht gesetzlich nicht vorgesehen ist. Die Aufzeichnungen können somit (hand)schriftlich oder auch elektronisch vorgenommen werden. Die Aufzeichnungspflicht kann auf den Arbeitnehmer übertragen werden, wobei die wöchentlichen Aufzeichnungen zu den Akten des Arbeitgebers genommen werden müssen. Soweit kein elektronisches Arbeitszeiterfassungssystem verwendet wird, ist jedoch zu empfehlen, die Arbeitszeit (hand)schriftlich von den Arbeitnehmern aufzeichnen zu lassen und diese Aufzeichnungen wöchentlich entgegenzunehmen und zu kontrollieren.

Dezember 2014

Betriebswirtschaftliche Hinweise

Neues Branchenpakt Bau der DATEV:
Die DATEV hat „endlich“ ein neues Branchenpaket für Bau und Handwerksunternehmen entwickelt. Eine super Lösung für unsere Mitgliedsbetriebe , die ab dem 01.01.2015 offiziell auf den Markt kommt. Das Branchenpaket bietet den Handwerksbetrieben viele Vorteile. Eine neu entwickelter Kontenrahmen und spezielle auf unsere Branchen abgestimmte Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) liefern monatlich die wichtigsten Kennzahlen für Ihr Handwerksunternehmen z.B.:

  • Ø Ermittlung Mittellohn
  • Ø Ermittlung Stundenverrechnungssatz
  • Ø Darstellung Zuschlagssätze für die Vor- und Nachkalkulation
  • Ø Ermittlung der Produktivität der Mitarbeiter
  • Ø Ausweis der geleisteten und verrechneten Stunden
  • Ø Ausweis der Anwesenheitsstunden
  • u.v.m.

Wir freuen uns, Ihnen das Branchenpaket bereits heute vorstellen zu dürfen. Das ist nur deshalb möglich, da Thomas Lückel und die Handwerksberater der R. Lückel u. Partner KG das Branchenpaket Bau gemeinsam mit der DATEV entwickelt haben. Nutzen Sie unsere Erfahrung und den zeitlichen Vorsprung für Ihren Erfolg. Die Handwerksberater der R. Lückel u. Partner KG haben rund um dieses Branchenpaket ein monatliches Beratungsangebot entwickelt. Es gibt drei Beratungsangebote, damit jedes Unternehmen, unabhängig von der Art der Erstellung der Buchführung, unsere Beratungsangebote nutzen kann.

Folgende Unterscheidungen haben wir getroffen, auch für Ihr Unternehmen ist ein Angebot dabei:

  • Angebot Branchenpaket Bau für Fremdbucher durch externe Berater
    (Firmen die Ihre Buchführung nicht im Haus sondern extern durch Steuerberater oder Buchführungsbüros erstellen lassen)
  • Angebot Branchenpaket Bau für Selbstbucher mit DATEV - Programmen
    (Firmen die Ihre Buchführung selbst im Haus erstellen und die Programme der DATEV nutzen)
  • Angebot Branchenpaket Bau für Selbstbucher ohne DATEV – Programme
    (Firmen die Ihre Buchführung selbst im Haus erstellen aber keine DATEV – Programme sondern andere Software, z.B. Branchensoftware für die Erstellung der Buchführung einsetzen)

In der Anlage finden Sie unsere 3 Angebote mit umfangreichen Erläuterungen rund um das Branchenpaket Bau, vier Muster BWA´s, sowie Erläuterungen zu den einzelnen Auswertungen. Die drei Angebote unterscheiden sich somit lediglich im Bereich der „technischen“ Zusammenarbeit zwischen Ihrem Unternehmen und unserer Kanzlei.

Für Fragen und ein persönliches Gespräche stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung ()

November 2014

Aktuelle Steuerinfos

Mindestlohn: Ab dem 01.01.2015 ist der Mindestlohn neu geregelt worden. Für die Bau- und Handwerksunternehmen ändert sich auf den ersten Blick nichts, da die tariflichen und brachspezifischen Mindestlöhne über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. Auf den zweiten Blick kann der Mindestlohn jedoch auch für Handwerksunternehmen von Bedeutung sein. Personen, die unter bestimmten Voraussetzungen bisher nicht von dem tariflichen Mindestlohn erfasst wurden (Jugendliche, Praktikanten) müssen zukünftig mindestens den gesetzlichen Mindestlohn erhalten.

Betriebsveranstaltungen: Die lohnsteuerliche Freigrenze bei Betriebsveranstaltungen soll ab dem Jahr 2015 um 40 EUR auf 150 EUR (brutto) erhöht werden. Was sich zunächst positiv anhört, ist aber nicht mehr als ein „Trostpflaster“. Denn gleichzeitig soll die neue steuerzahlerfreundliche Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs ausgehebelt werden. Hierbei soll normiert werden, dass als Zuwendungen alle Aufwendungen des Arbeitgebers gelten, unabhängig davon, ob diese einem Arbeitnehmer individuell zurechenbar sind oder nur über einen rechnerischen Anteil an den Gemeinkosten. Es sind bis zu zwei Veranstaltungen im Jahr möglich und es muss der anteilig auf den Arbeitnehmer und dessen Begleitpersonen entfallende Aufwand herangezogen werden, ebenso die Vergütung von Reisekosten zur Betriebsveranstaltung. Auch die Kosten für den sog. äußeren Rahmen sollen - anders als der BFH jüngst festgestellt hat - einzubeziehen sein. Die Änderungen gelten ab 1.1.2015.

Steuerliche Gestaltungsempfehlungen

Nettolohnoptimierung: Sparen Sie sich und Ihren Mitarbeitern Steuern- und Sozialabgaben. Wie das geht? Durch Nettolohnoptimierung: Nutzen Sie die nächste Gehaltsanpassung oder Sonderzahlung und zahlen Sie Ihren Mitarbeitern zukünftig Steuer- und Sozialversicherungsfreie Zusatzleistungen, z.B. Kindergartenbeiträge, Fahrgeld, Tankgutscheine, Telekommunikationsgeräte usw. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne und optimieren Ihre Lohn- und Gehalts-abrechnungen.

Betriebswirtschaftliche Hinweise

Produktivität: Sind die Personalkosten in Ihrem Handwerksbetrieb im Branchenvergleich zu hoch, obwohl sie Ihren Mitarbeitern einen branchenüblichen Stundenlohn zahlen? Dann lassen Sie uns gemeinsam die Produktivität  Ihrer Mitarbeiter überprüfen. Die Anzahl der tatsächlich berechneten Stunden (Produktivität)  ist aus unserer Beratersicht eine der wesentlichen Kennzahlen für den Erfolg Ihres Handwerksunternehmens.  Wenn die Qualität in Ihrer Buchführung stimmt, lässt sich die Kennzahl sogar monatlich über die BWA plausibilisieren. Es gibt viele Stellschrauben, diese Werte zu verbessern. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.